Außenwerbung: Definition, Vorteile und Kosten im Überblick

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Außenwerbung ist keine neue Erfindung. Es gibt sie schon seit mehreren 1000 Jahren. Ganze Generationen haben von ihr profitiert. Denn kaum ein Marketinginstrument ist wie die Außenwerbung in der Lage, eine derart hohe Aufmerksamkeit in einer kurzen Zeitspanne auf sich zu ziehen. Mit oft nur geringem Budget, im Vergleich zu anderen Werbemitteln, denen es ähnlich gelingt, eine breite Bevölkerungsschicht anzusprechen. Außenwerbung ist demnach ebenso werbewirksam wie beispielsweise das Internet, der Rundfunk oder das Fernsehen.

Was ist Außenwerbung?

Das Wort Außenwerbung steht für eine Vielzahl von Werbemittel, die von jedermann gesehen und beachtet werden, weil sie an öffentlichen Straßen, an Plätzen auf Veranstaltungen etc. präsentiert, meist ausgehängt werden. Im Prinzip kann daher jede Werbung, die außerhalb geschlossener Räume zu sehen ist, als Außenwerbung bezeichnet werden. Beispielsweise Plakate, Leuchtreklame etc. Schon um 1880 wurde die Wirksamkeit von Plakatwerbung als äußerst effektiv erkannt.

Das Plakat hat seinen Ursprung in der damaligen Kunststadt Paris. Künstler wie beispielsweise Edouard Manet oder Jules Chéret „entwickelten“ die ersten Straßenplakate, die als Vorläufer der eigentlichen Werbeplakate gelten. In Deutschland kamen Werbeplakate im Jahr 1855 in Mode, als der Berliner Ernst Litfaß zum ersten Mal eine Nachricht an einer Säule präsentierte. Daher der Name Litfaßsäule. Heute beschränkt sich Außenwerbung natürlich nicht mehr auf Werbeplakate, sondern ist derart vielseitig, dass für jedes Unternehmen das optimale Werbemittel gefunden und genutzt werden kann.

Welche Vorteile Ihnen die Außenwerbung bringt:

Wenn Sie Außenwerbung in Ihr Marketing integrieren, besteht Ihr eigentlicher Hauptvorteil darin, dass Sie mit Ihrer Werbebotschaft beliebig viele Verbraucher aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten ansprechen können. Denn Außenwerbung ist ein Instrument, das garantierte Aufmerksamkeit auf sich zieht, weil sich dieser Art der Werbung niemand entziehen kann. Außenwerbung muss wahrgenommen werden, weil sie dort ist, wo sich der potenzielle Kunde aufhält. Ein weiterer der vielen Vorteile ist, dass die Außenwerbung eine hohe Kaufbereitschaft beim Betrachter weckt. So gehen beispielsweise Werbebotschaften direkt in das Unterbewusstsein Ihrer Zielgruppe ein.

Ergänzen Sie die Außenwerbung mit anderen Marketinginstrumenten und bewerben Sie Ihre Produkte oder Dienstleistungen beispielsweise noch zusätzlich mit Zeitungsannoncen, Landingpages, Webseiten oder welchem Werbemittel auch immer, werden Ihre potenziellen Kunden nicht mehr automatisch sofort in Abwehrhaltung gehen, wie das heute meist der Fall ist, weil der Verbraucher mit Werbung tagtäglich überschüttet wird. Sondern Ihre Zielgruppe wird für Ihre „Botschaft“ empfänglich sein und Ihrer Werbung, beispielsweise einer Werbemail von Ihnen, volle Aufmerksamkeit schenken, weil Sie den Menschen durch die Außenwerbung schon bekannt sind.

Brauche ich für Außenwerbung eine Genehmigung?

Es gibt viele Arten der Außenwerbung, die nicht genehmigungspflichtig sind. Manche Außenwerbemaßnahmen müssen jedoch vom zuständigen Bauamt genehmigt werden bzw. muss eine Erlaubnis der Wegaufsichtsbehörde erteilt werden. Grundsätzlich gilt, dass alle Außenwerbung genehmigungsfrei ist, die eine Größe von einem Quadratmeter nicht überschreitet. Es gibt auch Flächen, an denen Außenwerbung absolut nicht angebracht werden darf. Beispielsweise an Bäumen, Brücken und Masten. Ebenso wird eine Werbeanlage keine Genehmigung bekommen, die die Verkehrssicherheit gefährden könnte, weil sie schlicht auf Verkehrsschilder etc. behindert. Welche Art von Außenwerbung genehmigungspflichtig ist, kann von Gemeinde zu Gemeinde völlig unterschiedlich sein.

Was kann Außenwerbung kosten?

Außenwerbung hat einen wesentlichen Vorteil: Sie kann schon mit einem relativ kleinem Budget realisiert werden. Es kommt eigentlich immer darauf an, welches Werbemittel oder welche Werbeanlage Sie verwenden möchten. Wenn Sie nur ein einfaches Werbeplakat vor Ihrem Laden aufstellen, wird dies natürlich günstiger sein, als wenn Sie beispielsweise mehrere Plakatwände und Litfaßsäulen plakatieren lassen. Ebenso kommt es darauf an, ob Ihre Außenwerbung mit indirekten Kosten in Verbindung steht. Dieses beispielsweise dann der Fall, wenn das Werbemittel mit Strom zum Leuchten gebracht wird. Je nach Größe der Außenwerbung kann der Stromverbrauch ganz erheblich sein. Die Größe des Werbemittels, die Materialen aus denen es hergestellt ist sowie die Entwicklungskosten etc. spielen ebenfalls eine Rolle, wie teuer Außenwerbung letztendlich ist.

Definition von Außenwerbung: Was ist Außenwerbung?

Laut dem Internet ist die korrekte Außenwerbung Definition: Werbung, die im öffentlichen Raum geschaltet wird. Einige wichtige Außenwerbung Beispiele sind:

In dieser Aufzählung sind längst nicht alle Außenwerbung Arten aufgeführt. Es gibt heute derart viele Möglichkeiten, Außenwerbung zu gestalten. Natürlich hat sich auch im Bereich der Außenwerbung die Erscheinungsform der Werbemittel deutlich verändert. Plakatwerbung an Wänden und Litfaßsäulen wird nach wie vor noch praktiziert. Doch Außenwerbung der Moderne hat in den meisten Städten und Gemeinden die „nostalgische“ Plakatwerbung größtenteils abgelöst. So gibt es beispielsweise über 200.000 Standorte in Deutschland, wo Außenwerbung beleuchtet ist.

Solche beleuchteten Werbemittel sind mittlerweile jedem bekannt. Es handelt sich um die sogenannten City-Light-Boards, die mittlerweile an nahezu allen Bahnhöfen, Flughäfen, in Fußgängerzonen etc. aufgestellt sind. Sie gelten allgemein als die Nachfahren der Litfaßsäule. Noch ansprechender und daher höchst werbewirksam ist digitale Außenwerbung, die als Out-of-Home Medien bezeichnet wird. Bei der digitalen Außenwerbung wird über LCD-Bildschirme geworben, die an möglichst auffallenden öffentlichen Orten angebracht sind. Out-of-Home Medien lassen sich im Bezug auf Dauer und Tageszeit exakt steuern.

Ein großer Vorteil digitaler Außenwerbung: Die Aufmerksamkeit von Menschen lässt sich gezielt auf den Bildschirm lenken, indem die Inhalte in gewissen zeitlichen Abständen gewechselt werden. Beispielsweise können Werbebotschaften mit interessanten Informationen wie den aktuellen Nachrichten oder der Wettervorhersage gemixt werden.

Tipp: Wenn Sie digitale oder beleuchtete Außenwerbung einsetzen möchten, sollten Sie sich für einen Standort wie beispielsweise Restaurants, U-Bahn-Haltestellen etc. entscheiden, weil dort die Menschen länger verweilen und deshalb der Werbung länger ausgesetzt sind. Plätze und Straßen, wo die Leute nur vorbeihuschen, sind eher unvorteilhaft für bewegte Außenwerbung.

Welche Vorteile hat Außenwerbung?

Vorteile Außenwerbung:

Die größten Vorteile der Außenwerbung sind, dass sämtliche Werbemittel erhöhte Aufmerksamkeit erregen. Dies gilt besonders für die „Out-of-Home Medien„, die sozusagen ein Massenmedium sind, das von der Allgemeinheit akzeptiert, ja sogar erwünscht wird. Der Verbraucher von heute möchte unterhaltsam informiert und beworben werden. Vorteilhaft ist ebenfalls, dass sich niemand gut platzierter Außenwerbung ernsthaft entziehen kann. Denn Außenwerbung kann nicht einfach weggeschaltet werden. Sie ist immer präsent. Sie kann höchstens nicht beachtet werden, was aber nicht sonderlich tragisch ist und sie in ihrer Wirksamkeit nur wenig beeinträchtigt. Weil sich die Werbebotschaft in jedem Fall in das Unterbewusstsein einprägt. Grundsätzlich gilt deshalb: Je öfters es Ihnen gelingt, Ihre potenziellen Kunden mit Außenwerbung zu frequentieren, desto tiefer gräbt sich Ihre Werbebotschaft in dessen Unterbewusstsein.

Aus diesem Grund sollte Außenwerbung im Marketing-Mix verwendet werden

Die Wirkung von Außenwerbung ist im Marketing-Mix stärker, weil der Kunde häufiger in Kontakt mit Ihrer Werbebotschaft, Ihrem Firmenlogo, Ihrem Produkt etc. kommt. Sie können beispielsweise Plakatwerbung mit „Out-of-Home Medien“ kombinieren. Letztere Werbemittel erreichen Ihre Zielkundschaft beispielsweise auf Bahnhöfen sowie Bus- und Straßenbahnhaltestellen und die Plakate sprechen z.B. Fußgänger in der Innenstadt oder Autofahrer an, wenn Sie an viel befahrenen Straßen postiert sind. Welcher Marketing-Mix Ihnen zu empfehlen ist, lässt sich pauschal nicht festlegen. Sie sollten diejenige Außenwerbung auswählen, die am besten zu Ihrer Kampagne passt.

Nachteile Außenwerbung:

Eine Werbekampagne, in die Außenwerbung integriert ist, sollte professionell geplant sein. Denn ein großer Nachteil von Außenwerbung ist, dass eine einmal angelaufene Kampagne nur schlecht oder mit hohem Kostenaufwand umgeändert werden kann. Denn sind beispielsweise schon Hunderte Plakate bedruckt, so würde eine Neugestaltung mit hohen Kosten verbunden sein. Bei der Plakatwerbung selbst kommt noch der Nachteil hinzu, dass sich selbst große Plakatwände nur für kurze Werbebotschaften eigenen.

Genehmigung für Außenwerbung
Wie schon in der Einleitung angedeutet, sind die Bestimmungen und Richtlinien hinsichtlich der Außenwerbung durchaus unterschiedlich in den Bundesländern festgelegt. Grundsätzlich herrscht das Prinzip der Gewerbefreiheit, die es jedem Unternehmer freistellt, seine Produkte nach Belieben zu bewerben. Eine Genehmigung Außenwerbung ist aber beispielsweise erforderlich, wenn die Freiheit der Werbegestaltung mit dem Bau- und Wegrecht in Konflikt gerät. Denn sämtliche Anlagen der Außenwerbung werden als ortsfeste Einrichtungen eingestuft.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Litfaßsäulen,
  • Bogenanschläge
  • Schaukästen
  • Beschriftungen
  • Bilder
  • Lichtwerbung
  • Bemalung

Zu beachten: Eine Genehmigung Außenwerbung ist auch für Werbe- oder Firmenschilder an Gebäudewänden und für feststehende Banner und Aufsteller vor dem Ladengeschäft erforderlich. Diese Werbemittel werden vom Gesetzgeber ebenfalls als Werbeanlagen eingestuft. Auch für das Aufstellen und Anbringen von Außenwerbung auf Privatgrundstücken ist eine Genehmigung erforderlich.

Um eine Genehmigung Außenwerbung bewilligt zu bekommen, gelten in der Regel folgende Vorschriften:

  • Werbeanlagen dürfen das Orts-, Straßen- und Landschaftsbild nicht verschandeln oder grob stören.
  • Keine für die Verkehrssicherheit relevanten Schilder, Ampeln etc. dürfen von einer Werbeanlage verdeckt werden.
  • Gewöhnlich dürfen Werbeanlagen nicht an öffentlichen, städtebaulich relevanten und repräsentativen Gebäuden befestigt werden.
  • Werbeanlagen dürfen den Ausblick auf Grünflächen nicht verhindern.
  • Werbeanlagen dürfen nicht an Masten, Brücken, Ufern, Böschungen und Bäumen befestigt sein.

 

Eine Genehmigung Außenwerbung ist in der Regel bei der zuständigen Bauaufsicht erhältlich. Ob und welcher behördlichen Regelung Ihre geplante Außenwerbung unterliegt, erfahren Sie ebenfalls bei der örtlichen Bauaufsicht. Es empfiehlt sich, bei jeder Art von Außenwerbung im Vorfeld dort Informationen einzuholen.

Was kostet Außenwerbung?

Die Außenwerbung Preise richten sich natürlich in erster Linie nach der Art der Außenwerbung und welcher Arbeitsaufwand mit der Realisierung Ihrer Werbekampagne verbunden ist. Entscheiden Sie sich beispielsweise für Plakatwerbung, muss der  Druck entworfen und in Auftrag gegeben werden. Die Werbefläche wie beispielsweise die Litfaßsäule oder die Plakatwand muss gemietet werden und zudem wird Personal zum Anbringen der Außenwerbung benötigt, das ebenfalls bezahlt werden muss.

Möchten Sie Out-of-Home Medien für die Außenwerbung nutzen, müssen Sie mit relativ hohen Kosten rechnen, weil schon die Materialkosten sehr teuer sind. Die Außenwerbung Preise setzen sich beispielsweise aus den Kosten für LCD-Bildschirme und fachkundigem Personal, das diese Bildschirme montiert, zusammen. Sie sollten in jedem Fall ein erfahrenes Unternehmen mit Ihrer Werbekampagne speziell der Außenwerbung beauftragen. Auch, wenn die Kosten dadurch etwas höher für Sie sind. Denn ein professioneller Dienstleister wird Ihre Außenwerbung werbewirksam gestalten, sodass Sie mehr Kunden ansprechen, wodurch sich die Mehrausgabe wieder relativiert.

„Was kostet Außenwerbung?“, sollte niemals Ihre Frage sein. Viel wichtiger ist, was Ihnen die Außenwerbung für Vorteile bringt. Natürlich müssen Sie unter Umständen viel Geld investieren. Doch, wenn Sie durch die Außenwerbung mehr Kunden erreichen als durch irgend eine andere Werbeaktion, macht sich die Investitionen sehr schnell bezahlt.

Preise Außenwerbung senken: Außenwerbung von der Steuer abschreiben

Auch für die Außenwerbung gilt: Sie kann als Betriebsausgabe direkt als Bezahlungsgewinn mindernd gebucht werden. Dabei spielt die Höhe der Außenwerbung Preise keine Rolle. Sie haben den Vorteil, dass Sie Ihre Werbungskosten nicht separat abschreiben müssen, sondern als Betriebsausgabe direkt geltend machen können.

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